Finanzen · 6 Min.

Composable Commerce: Kosten über 24 Monate

monkydot E-Commerce-Team · · 6 min

Auf einer Folie wirkt Composable Commerce einfach: Für jede Aufgabe wählen Sie die beste Komponente. Im Budget stehen dann aber auch Integrationen, Wartung, Änderungen und die Menschen, die alles zusammenhalten. Deshalb beginnt die Kalkulation mit einem Kostenmodell, und der Anbieterkatalog kommt später.

Was ins Modell gehört

Lizenzen sind nur der Anfang. Das Modell sollte Build-vs.-Buy-Entscheidungen, Umsetzung, Integrationen, Wartung, Support, Änderungskosten und das Risiko der Anbieterabhängigkeit enthalten. Die Jahresgebühr allein sagt nicht, was Composable Commerce tatsächlich kostet.

Jede Komponente braucht außerdem einen fachlich Verantwortlichen. Ohne ihn wird aus „Best of Breed“ schnell ein Kostenblock, den niemand steuert, bis etwas ausfällt.

Wo Teams Budget verlieren

Die größten Kosten entstehen meist nach dem Go-live: Korrekturen an Datenverträgen, Abweichungen zwischen Systemen, Integrationen ohne Verantwortlichen und immer mehr Ausnahmen. In dieser Phase holen Unternehmen Composable-Commerce-Berater oft eher zum Aufräumen als zur Anbieterauswahl.

Ohne ein Kostenmodell über 24 Monate gibt es eigentlich keine Architekturentscheidung, sondern nur eine Einkaufsliste.

Wer das Modell erstellen sollte

Das Modell sollte jemand erstellen, der P&L, Technologie und Betrieb gleichermaßen versteht. Das kann ein externer Partner sein oder Ihre eigene Interim- bzw. Fractional-Leitung im E-Commerce. Der Vertrieb eines Anbieters zeigt Ihnen nicht, was es kostet, eine falsche Entscheidung später zu korrigieren.

Die Entscheidung

Composable lohnt sich, wenn sich die Komplexität durch Kostenkontrolle, austauschbare Komponenten oder schnellere Änderungen bezahlt macht. Andernfalls ist ein einfacherer Stack mit weniger beweglichen Teilen die bessere Wahl.

/ Kurzfassung
  • Die Kalkulation beginnt mit einem 24-Monats-Modell, Lizenzen sind nur ein Teil davon
  • Jede Komponente braucht einen Verantwortlichen, sonst laufen die Kosten aus dem Ruder
  • Rechtfertigt der Ertrag die Komplexität nicht, wählen Sie den einfacheren Stack
/ passende Leistungen
/ Leitfäden

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Bringen Sie eine Anbieterliste oder einen Änderungsplan mit. Wir zeigen Ihnen, was das über 24 Monate kostet.

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